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May 14 Zum Abschluss noch einen EintragDer Deutsche Olympische Sportbund hat das Kambodscha Projekt, nach meinem Wissen, abgeschlossen. Ich werde nicht nochmal für einen weiteren Einsatz hingehen. Ich habe meine Arbeit Vorort an meine kambodschanischen Mitarbeiterinnen, Trainer und CNVLD-Kollegen übergeben und mich damit verabschiedet. Ich hatte eine gigantische Zeit in Kambodscha, bin sehr viele Erfahrungen reicher und kann jedem nur einen Auslandsaufenthalt empfehlen!
Ich möchte mich abschließend bei CNVLD und meinen Khmer"Mädels" Seyhan, Socheat und Sokounthea für die tolle Zusammenarbeit bedanken und dass sie so geduldig mit mir waren, auch wenn wir hier und da lernen mussten miteinander umzugehen - da ich zu hitzig war und sie etwas zu trääääge - wir haben uns angenähert, jeder hat vom anderen gelernt und ich bin stolz auf sie, was sie aus ihrem Leben gemacht haben und wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft.
In der Schule "La Valla" hatte ich eine schöne Zeit mit den Lehrern und ich konnte ihre Fortschritte im Unterrichten sehen - La Valla ist eine Vorzeigeeinrichtung. Ich kann sie wärmstens empfehlen.
Kambodscha 2007 ist abgeschlossen und damit schließe ich den Blog hier auch. Ihr könnt mich unter: romymaus@hotmail.com kontaktieren. Weitere Infos über den Behindertensport in Kambodscha und CNVLD gibt es auf: www.standupcambodia.org
Liebe Grüße, Romy Mäuslein.
February 27 Urlaub, Urlaub, Urlaub!Erst war Dirk in Asien, nun war meine Familie drei Wochen in Kambodscha und Thailand zu Besuch. Deshalb hab ich mich auf dem Blog etwas rar gemacht, denn die letzten 3 Wochen war ich als Reiseleiter engagiert. Es war schoen, alle hatten eine gute Zeit, denke ich. Sie fanden Asien interessant, faszinierend, aber zeitweise auch anstrengend.
Nach Phnom Penh, Siem Reap und einer Tuk Tuk Fahrt in die Provinz Kampong Chhnang sind wir zum ausspannen auf Koh Mak, einer Thai Insel nahe Kambodschas gefahren. Das ist wirklich eine Empfehlung. Die Insel hat eine winziges Doerfchen, entlang der Inselstrasse und man kann in einheimischen Restaurents essen, ist also nicht auf das Resort angewiesen. Finde ich persoenlich gut.
Nun bin ich in Bangkok. Es ist eine laermende, pulsierende, im Verkehrschaos erstickende Stadt - aber dennoch hat sie was! Aber sie strengt mich an und nachdem ich mein final shopping erledigt habe, mache ich mich auf den Rueckweg nach Phnom Penh um meine Sachen zu packen um bald wieder ins gute alte Deutschland zu fliegen. In PP kuemmer ich mich nochmal um das uploaden der Bilder, hat leider nicht geklappt, werde aber noch einige Asienbilder der letzten 3 Monate auf den Blog tun.
January 14 Einmal durch Kambodscha!Nachdem wir gute 10 Tage in Kampot ausgespannt haben, waren wir Silvester/ Neujahr in Phnom Penh und sind am 02. Januar mit unserem Mopedchen wieder aufgebrochen - diesmal gen Norden.
12 Tage waren wir unterwegs. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Und ich bin gerade sehr froh, wieder in Phnom Penh zu sein. Arg, ich hab die letzten Tage einen Kollar bekommen, den all-halbjaehrlichen! Ich freu mich diese Nacht auf mein Bett, in sicherer sauberer Umgebung unterm Moskitonetz.
Wir sind von Phnom Penh Richtung Battambang, mit Unterbrechung in Kampong Chhnang bei Sokounthea, meiner CNVLD Mitarbeiterin und sind an dem Tag noch bis Pursat gefahren. Alles auf der National Road Nr.5. Kampong Chhnang Province ist eine wirklich schoene empfehlenswerte Region. Reisfelder und Palmen soweit das Auge reicht! Pursat ist ein staubiges Oertchen und macht wirklich den Anschein, als ob es ein Ort zum passieren ist! In Battambang waren wir mit einem deutschen Fotografen aus Phnom Penh verabredet. Er macht einen Videoclip fuer CNVLD ueber die Rennrollstuhlfahrer. In Battambang wollte er das Frauenteam filmen. Ich bin gespannt auf den Clip! Leider sind wir wieder nicht dazu gekommen, mehr um Battambang zu sehen, denn es draengte uns ein bisschen weiter gen Thaigrenze, da ich ein neues Visum brauchte. Battambang ist schoen, hat ein ganz bestimmtes Flair, einen schoenen Markt mit gutem Kaffee und Fruehlingsrollen. Die Reise ging weiter nach Sisophon. Oi was fuer ein Ort - roter Staub ohne Ende mit Dorfatmosphaere. Sie sind nicht wirklich Auslaender gewoehnt und schon keine, die Khmer sprechen. Es war zum Verzweifeln und schier unmoeglich das Gewuenschte zu bestellen! In Sisophon wurde mir das erste Mal die besondere Hotelart bewusst! Soviele Hotels und Gaesthaeuser ... als mich dann eine junge Dame ansprach, ne ganz ne nette, ob wir zusammen schlafen sollten, laechelte ich freundlich und verneinte und zweifelte lange, ob ich sie richtig verstanden haette - vielleicht war mein Khmer doch nicht gut genug?!?!?! Sie sprach kein Englisch, wie kaum einer in Sisophon. Gut, Dirk und ich teilten uns das Zimmer und auf dem Flur war Action.
Am naechsten Morgen mussten wir nach Poipet. 60km ... auf einer roten Staub- und Buckelpiste. Es war anstrengend und schmerzhaft fuer den Ruecken, die Dailim, unser Mopedchen hielt durch und wir kamen in Poipet an. Eine furchtbare Grenzstadt - irgendwie haben Grenzstaedte eine ganz eigenes Flair. Und dazu kamen noch meine Erinnerungen von vor einem Jahr, als man mich so dreist abgezockt hatte, der Groll kam wieder hoch! 2 1/2 Stunden waren wir mit der Visaabfertigung beschaeftigt bis wir uns gleich wieder aufs Moped setzten und raus aus der Stadt fuhren. Wir hielten fuer einen Kaffee an, irgendwo in der Pampa. Wie gewoehnlich bestellten wir Eiskaffee. Dirk suchte ein Klo und kam zurueck, es widerte ihn an, es saehe aus wie im Mittelalter. Wir tranken den Eiskaffee. Und ich dachte mir so, na wenn er mal nicht krank wird, da er sich innerlich so straeubte! Wir waren bis zum spaeten Nachmittag wieder in Sisophon, die Kleider total rot und mit dem Gefuehl eien Staublunge zu haben. Wir schrubbten die Sachen auf dem Badboden. Dirk sprang in der Nacht auf, meinte ich solle mich nciht bewegen, ihhh, doch und wie schnell ich ausm Bett war, als ich nur was Schwarzes krabbeln sah - welch ein Held, er erlegte die Kakerlake! Urg ... ecklig! Und dann verbrachte er die Nacht auf dem Klo - hatte ich es doch geahnt! Dirk hat keinen empfindlichen Magen, aber ich bin der Ueberzeugung, wenn man sich straeubt etwas zu essen/ zu trinken, dann faengt man sich definitiv die Bakterien ein! Fuer ihn gab es einen Tag nur Cola und Kohletabletten. Und wir fuhren weiter gen Siem Reap. Wir wollten raus aus dem staubrotem Sisophon, aber die Teerstrasse wollte nicht beginnen. Nach 40km hielt Dirk an ... keinen Schritt wollte er weiter. Der Staub, die Anstrengung der Strasse, die Fahrweise der Kambodschaner ... Ich telefonierte und versuchte zu erfahren, wie die Strasse weiter sei - 150km rote Piste, Baustelle seit Jahren und die Gegend hatte absoluten Entwicklungshilfestatus!!! Also einen Tag noch mal im roten Staub! Dirk verfluchte unterwegs Hun Sen und sein Gefolge, der die arme Schweine entlang der 150km seit Jahren in dem Staub leben laeßt, weil er ein Abkommen mit Bangkok Airways hat, die Straße nicht zu bauen, da die Fluglinie als einzigste Siem Reap – Bangkok fliegt. Bei ausgebauter Straße wuerden natuerlich Fluggaeste ausbleiben. Die armen Kambodschaner rechts und links der Straße duerfte das einen Scheiß interessieren, aber rebellieren tut wohl auch keiner. Dirk meinte, er wuerde zum Terroristen werden. Er hatte einen absoluten Kollar! Und ich dachte mir, das Land ist nach wie vor ein Entwicklungsland! Aber selbst verschuldet irgendwo. Es sind so viele Millionen Entwicklungshilfe vor allem auch in den Straßenbau geflossen – es ist unverstaendlich. Aber gut, das ist Kambodscha. Wir waren ja auf unserer Tour um das Land zu sehen.
Selbst auf dieser Piste hielt das Mopedchen gut durch, bis auf einen Platten den wir am allerersten Tag unserer Reise hatten, war bis dato noch nichts passiert. Es war ein treues Reisegefaehrt und fuer 40 US$ Leihgebuehr pro Monat und ca. 3 US$ Benzinkosten fuer einen vollen Tank fuer 200km war es wirklich eine guenstige Art zu reisen. Unterwegs auf der Holperpiste haben wir ein Schraeubchen verloren. Eine Dailim kann jeder reparieren und am Straßenrand hielten wir bei einem alten Khmer, der fuer 2000 Riel das Hinterrad abmontierte um das kleine Schraeubchen anzubringen.
10km vor Siem Reap begann eine Teerstraße und als wir in die Stadt einfuhren, empfing uns eine 4-spurige Straße (die bis zum Flughafen raus ging). Siem Reap ist eine sich permanent wandelnde Stadt, es wird wahnsinnig viel gebaut. Und wenn man aus der armen Provinz kommt, dann wirkt dieser Prunk mit den rießigen Hotels und den Touristen so unwirklich. Siem Reap ist nicht Kambodscha – nicht Asien. Ich war ein Jahr nicht da gewesen und der Stadtkern um den Markt herum wirkt jetzt wie Klein-Bangkok die Kao San Road. Der Kunde ist Koenig und zahlt gern und freut sich ueber das westliche Angebot! Hmm. Dirk und ich fragen uns immer wieder – will man das sehen und erleben und schmecken wenn man nach Asien/ nach Kambodscha kommt? Man sollte doch wissen, dass es nicht authentisch ist und nicht so wie ein Kambodschaner isst und lebt. Kommt nicht deshalb aber ein Tourist um das zu erleben? Hmm. Nach Siem Reap kommen definitiv auch sehr viele Leute nur wegen Angkor Wat – der guten alten Hochkultur der Khmer! Was verstaendlich ist. Ich finde es faszinierend wie diese rießigen Bauten erschaffen wurden. Dirk war aber nicht so auf Tempel eingestellt und ich werde im Februar noch mal hinfahren, also zogen wir nach 2 Tagen von Siem Reap weiter nach Kampong Thom, gen Sueden auf der National Road Nr.7. Eine gut ausgebaute Straße – klar, die Zufahrt nach Siem Reap von Phnom Penh. Durch dicht bewaldete Gegenden fuhren wir. Wo deutlich zu spüren war, dass es den Menschen dort gut geht wegen der Holzvorkommnisse, aber auch Skulpturen wurden am Wegesrand gemeißelt. Es war eine schoene Tagestour. Kampong Thom allein ist wieder nur eine Durchreisestadt. Der Markt ist sehr schmutzig, das Essen eher nur mittelmäßig und mal wieder wurden wir immer und ueberall abgezockt. Selbst wenn wir ihnen das Gleiche wie der Khmernachbar zahlen wollten und schon in der Hand hatte, bekamen wir den „Barang“-Auslaender-Preis aufgedrueckt. Das ist nervig, aergerlich und man bekommt irgendwann das Gefuehl, dass man nur benutzt und ausgenommen wird. Es schmaelert die Freude!!! Wegen eines gesundheitlichen Knock-outs meinerseits mussten wir notgedrungen zwei Naechte da bleiben und machten einmal mehr die Erfahrung der Khmer-Hotels. Dirk fand heraus, dass das Hotel nicht nur 5 Stockwerke hatte, wie im Fahrstuhl zu sehen war, nein, es hatte 6! Und das 6. Stockwerk war ein Puff – alles schoen in Pink mit Postern und gemalten Frauenkoerpern an der Wand. Da fuhren also die jungen Damen, geschminkt und aufgebrezelt jeden Abend hin. Nur eine der Mädels sprach ein bisschen Englisch, es war also definitiv ein Business fuer Khmers. Hmm, ich frag mich nur, wie vereinbaren die Khmers die Prostitution mit ihrer Religion, ihrem Lebensstil … oder was erzaehlen mir meine Mädels eigentlich!?!? Aber ich will lieber von denen gar nichts anderes hoeren, sollen sie ihr anständiges zuechtiges Leben fuehren! Da ist mir wohler bei! Das Thema Prostitution ist ein Fass ohne Boden. Dazu mal ein anderer Bericht.
Vor den Toren Kampong Thoms kehrten wir noch zum Fruehstueck ein. Reis mit Fleisch und eine Nudelsuppe, Standard, und dazu einen schwarzen sowie einen sueßen Eiskaffee – sehr lecker. Wir saßen in einem kleinen Cafe, mag ich jetzt mal sagen, es hatte noch was altes Franzoesisches. Vielleicht waren das aber auch die Maenner, die schwatzend und schlurfend rum saßen. Keine einzige Frau aß zu Fruehstueck, aber es war auch schon spät, 9.30 Uhr, deshalb, das franzoesische Flair. Khmers fruehstuecken in der Regel gegen 7.00 Uhr. Die Frauen waren bestimmt schon aufm Markt. Weiter ging’s bei uns von Kampong Thom nach Kampong Cham. Auch das war eine schöne Fahrt. Die letzten 30km durch Kautschuk-Plantagen, auf roten Straßen wieder … Wir hielten fuer einen Zuckerrohrsaft am Straßenrand. Es ist doch schoen die Sprache zu sprechen, denn es scheint fuer die Khmers in der Pampa einfach ein tolles Erlebnis zu sein, wenn ein Barang anhaelt bei ihnen. Und sie sind wissbegierig. In der Regel woher man kommt, wie alt man ist, ob Dirk und ich verheiratet sind (einfacher weise sind wir das meistens) und ob wir Kinder haben (manchmal ja – da kann man Geschichten erzaehlen! und muss aufpassen, dass man sich nicht verstrickt, aber wenn ich sag, wir haben keine Kinder, dann fragen sich die Khmer Frauen warum – ob alles mit ihm in Ordnung sei?!). Kampong Cham ist ein netter Ort, liegt am Mekong und hat dadurch fuer mich etwas Flair, ist recht sauber, hat einen netten Markt mit gutem Kaffee und Fruehstuecksplaetzen – das ist das Wichtigste! Nahe der Stadt kann man über eine Bambusbruecke auf eine Mekong-Insel, wo angeblich die Chams, ein Urvolk der Khmer, leben, aber fuer mich sahen die Leute alle gleich aus und sprachen Khmer. Im Reisefuehrer stand, dass die Ueberfahrt 500 Riel koste – ja, 3000 Riel fuer bloede Auslaender wieder, auch fuer die die ihre Sprache sprechen – das sind die Momente wo man die Decke hochgehen koennte! Es geht nicht darum, dass es nicht viel Geld ist und wir es uns doch leisten koennen – was man dann so von anderen Auslaendern vorgeworfen bekommt – es geht ums Prinzip fuer mich! 3000 Riel steht in keiner Relation zu 500 Riel. Und warum meinen sie sich das Recht rausnehmen zu koennen und anzunehmen, bloß weil man in ihrem Land ist, sei man reich und dafuer koenne man schon solche Preise zahlen! Das Gefuehl, eine ausgenommene Weihnachtsgans zu sein, ist derart beschissen! Ein paar Kilometer weiter auf der Insel hatte sich unser Gemuet wieder beruhigt, denn die Bewohner waren sehr freundlich, laechelten und riefen „Bonjour“. Das ist eine schoene Stimmung. Wir hatten einen Platten. Der Reparaturmeister war ueber Mittag nach Hause gefahren. Na gut, dann warteten wir, ein kleines Mädel fuhr mit dem Rad los um ihn zu holen, in der Zeit gesellten sich die Anwohner zu uns und begannen sich rege mit uns zu unterhalten. Schoen war es … Das entschaedigte fuer die abgezockten 3000 Riel.
In Kampong Cham blieben wir 2 Naechte, um dann weiter Richtung Kratie zu fahren. Der Weg dahin war erstaunlich gut, die Straße 73 ist neu asphaltiert und recht unbefahren und weit und breit keine Menschenseele, man faehrt durch abgerodetes Land. Das letzte Stueck der Strecke, 35km, war wieder eine buckelige staubige Piste – rot ueberall. Wir kamen in Kratie an … und ich hatte einen Kollar! Urg. Der Markt war ecklig, es gab nicht wirklich was zu essen, am Morgen gab es keine Kaffeestaende, was unglaublich war und ich hatte einfach genug. Die Leute fand ich bloed, sahen alle dreckig aus, verlotzt, warum machten die nichts aus sich?, sie sahen aermlich aus und ich hatte genug davon! Das war Kambodscha – ja. Ich konnte nicht verstehen, warum Kratie ein Touristenziel ist – wegen der Khmer-Delphine denke ich und weil es nett am Mekong liegt, aber sonst ist es ein dreckiges Oertchen. Grrr. Ich werd wohl nicht noch mal hin muessen. In der Nacht habe ich wieder Wache gehalten und aufgepasst, dass keine Tiere ueber uns her fielen oder Einbrecher durch die zuen Tueren kamen, ich hab den Gaesthaus-Kollar noch zu dem Dreck-Kollar bekommen und musste schleunigst gen Phnom Penh. Das hieß wir sind am Tag drauf 200km auf dem Mopedchen zurueck nach Kampong Cham, auf der National Road Nr. 7, gefahren. Die Straße ist nagelneu, fuehrt durch die abgeholzten Gebiete und kambodschanische Neubausiedlungen. Da haben sie bestimmt die Waldarbeiter umgesiedelt. Eine Nacht musste ich noch mal im 6 US$ - besten Hotel von Kampong Cham aushalten, Khmertoepfchen vom Markt essen. Oi, mir hat es gereicht und die letzten 130km zurueck nach Phnom Penh waren die laengsten.
Aber nun – heho, sind wir wieder zurueck in der Zivilisation! Ich hab Nudeln mit Pesto gegessen und schon sah die Welt ganz anders aus. Mir wurde wieder bewusst, wie unterschiedlich eben die beiden Welten sind und im Moment war es einfach zu viel, zu lang und zu anstrengend geworden! Interessant waren die 12 Tage, empfehlenswert auch wenn man das Land und Leute sehen und kennen lernen will. Aber schoen ist was anderes! Man muss sich auf die Gegebenheiten einlassen und dann ist es schoen … und genauso sollte man eine Pause machen, wenn es zuviel wird.
Das heißt, wir bleiben noch 1-2 Tage in Phnom Penh und machen uns dann auf den Weg nach Thailand, Trad und auf die Insel Koh Mak. Liebe Gruesse! December 20 Wir machen Urlaub! In Kambodscha. Dirk und ich sind aufgebrochen. Wir haben Urlaub. Ich habe in Phnom Penh alles beendet. Die Arbeit ist meinerseits abgeschlossen. Die Berichte geschrieben und nach Deutschland verschickt und nun sind wir seit 6 Tagen unterwegs. Mit dem Moped, der alten Dailim von meinem Khmerlehrer aus Phnom Penh. Wir sind in Kampot gelandet und spannen hier erstmal aus. Wir haben das Glueck bei Bekannten im Haus zu wohnen. Sie haben dekadent ein Wochenendhaus in Kampot, am Fluss. Es ist genau das Richtige zum entspannen.Endlich kann ich ausschlafen, Buecher lesen, in der Haengematte alle Viere von mir strecken und die Zeit geniesen und den Luxus mal nichts zu tun. Sonst fuehrt uns unser Moped einmal am Tag zum Markt, es gibt lecker Seafood, einen Khmer Kaffee und spaeter noch einen Fruchtshake. Mehr brauche ich gerade nicht. Einen Reiseplan haben wir nicht, wir bleiben hier bis es uns langweilig wird, bis die Buecher ausgelesen sind und es uns weiter draengt. Bis bald ... December 14 Ich bin fertisch!!!! :)Heute habe ich meine 4 Kisten nach Deutschland verschifft, sie brauchen 3 Monate und werden im März mit mir ankommen. Meine Berichte sind auch abgeschickt - ich habe Urlaub!
Morgen früh schwingen Dirk und ich uns auf das orange Mopedchen und düsen durch Kambodscha und wir werden sehen, wo uns der Weg hinführt.
Ab jetzt kommen Reiseberichte.
Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit sende ich Euch, Gruß Romy |
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